Umweltverträglichkeit
Für Rohstoffgewinnung, Rohstofftransport, Baustoffherstellung und Baustofftransport wird Energie benötigt. Wegen der vergleichsweise geringen Härtungstemperatur, und aufgrund der Tatsache dass unsere verwendeten Rohstoffe produktionsnah gewonnen werden, liegt der Primärenergieverbrauch für einen m³ Porenbeton der Rohdichte 0,4 kg/dm³ bei gerade einmal ca. 350 kWh! Im Laufe von vielen Jahren seiner Funktion als wärmedämmende Gebäudehülle spart er ein mehrfaches an Heizenergie wieder ein.

Die Primärenergie wird vorwiegend als Flüssiggas beziehungsweise Erdgas zur Dampferzeugung mit geringsten Schadstoffemissionen verbraucht. Im Produktionsgang fällt kein Abwasser an. Nach der Dampfhärtung wird das anfallende Wasser in einem geschlossenen Kreislauf wieder der Produktion zugeführt. 
  
Sogar bereits gehärteter Porenbeton kann sortenrein wieder als wertvoller Rohstoff der Produktion zugeführt werden.
Weder H+H Porenbeton noch der zur Verarbeitung erforderliche Dünnbettmörtel enthalten toxische Stoffe oder geben solche an die Umgebung ab.

 

CO2-Sparer-Zertifikat an H+H Deutschland GmH
Die zum Recyclingunternehmen INTERSEROH SE gehörende INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, Köln, hat im Rahmen einer umfassenden Studie für Kunden im Bereich Verpackungsrecycling den individuellen Beitrag zum Klimaschutz ausrechnen lassen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch das renommierte Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) mit Sitz in Oberhausen.
Auf der Basis der bei Interseroh unter Vertrag genommenen Mengen an Papier/Pappe/Karton, Kunstoffen (PE und PET), Holz, Aluminium, Weißblechdosen, Kupfer und Eisenschrott, rechneten die Wissenschaftler aus, wie viel klimaschädliches CO2 sich durch den Einsatz von Sekundärrohstoffen einsparen lässt.

Durch das Recycling einer Menge von 188,86 Tonnen Kunststoffen (PE und PET) und 3,98 Tonnen Stahl, Weiß- und Schwarzblech wurde rechnerisch ermittelt, dass H+H Deutschland 228,17 Tonnen CO2 eingespart hat! Dies entspricht der durchschnittlichen CO2-Emission eines PKW auf 1.296.412 gefahrenen km.

Die Aufbereitung gebrauchter Verpackungen schont die Primärressourcen und hilft, die Erzeugung von Rohstoffen effizient zu gestalten, indem Energie und somit CO2 eingespart werden. Mit dem CO2-Sparer-Zertifikat knüpft Interseroh an die Ergebnisse einer umfassenden Studie zum Klimaschutz durch Recycling an.