Nachhaltigkeit

Bauherren legen bei dem Bau ihrer eigenen vier Wände immer mehr Wert auf Klima- und Umweltschutz. Damit verbunden ist die Reduzierung des Ressourcen- und Kostenaufwands. Das stellt insbesondere neue Anforderungen an das Planen nachhaltiger Gebäude und Wohnkonzepte.

Nachhaltiges Planen beginnt mit einem ökologisch optimierten Gebäudeentwurf und der Auswahl nachhaltiger Baustoffe. Mit dem richtigen Baustoff können wertvolle Rohstoff-Ressourcen eingespart werden. Aus 1 m³ Rohstoff werden 5 m³ Baustoff hergestellt. Da ist Porenbeton unschlagbar.

Nachhaltiges Bauen bedeutet, in allen Phasen des Lebenszyklus eines Gebäudes den Einsatz von Rohstoffen und von Energie zu optimieren.

 

Nachhaltigkeit

Umwelt-Produktdeklaration

Umwelt-Produktdeklarationen sind ein wichtiges Instrument für die Nachhaltigkeitszertifizierung eines Gebäudes. Informationen für die nachhaltige Produktauswahl sind in der H+H-Umwelt-Produktdeklaration zu finden. In dieser wird dokumentiert, welche Grund-stoffe mit welchem Energieaufwand in ein Bauprodukt einfließen und welche Umwelteinwirkungen von Herstellung über Nutzungsdauer bis zu Entsorgung oder Recycling entstehen.

Während der Herstellung und Verarbeitung von Porenbeton sind keine gesonderten Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit bzw. zum Schutz der Umwelt zu treffen. Porenbeton besteht überwiegend aus Tobermorit, einem natürlichen Mineral. Deshalb entstehen während der Nutzung keine Emissionen schädlicher Stoffe.

Entsorgung und Recycling

Porenbeton enthält keine umweltkritischen Rohstoffe. Porenbetonbruch kann nach der TA Siedlungsabfall auf Deponien der Klasse I gelagert werden (Abfallschlüssel nach Europäischem Abfallkatalog: 170101).

Sortenreine Porenbetonreste können zu Granulaten weiterverwertet werden (Katzenstreu, Ölbinder, Trockenschüttung bzw. Wiederverwertung im Produktionskreislauf als Sandersatz).