Wärmebrücken

Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV)

Nicht nur bei einem Passivhaus, sondern auch im üblichen Neubau schreibt die EnEV energieeffiziente Produkte und Konstruktionen vor. Wärmebrücken sind bei der Ermittlung des Jahres-Primärenergiebedarfs für Objekte gemäß § 7 der EnEV zu berücksichtigen.

Nachweismöglichkeiten

Für die Ermittlung gibt es drei gesonderte Verfahren:

  1. Wärmebrücken werden weder ermittelt noch gedämmt.
    -> Pauschaler Wärmebrückenzuschlag ΔUWB von 0,10 W/(m²K)
  2. Wärmebrücken werden einem Ausführungsbeispiel nach Beiblatt 2 der DIN 4108 zugeordnet. Es werden geringere Wärmeverluste angesetzt.
    -> Pauschaler Wärmebrückenzuschlag ΔUWB von 0,05 W/(m²K)
  3. Mit einem detaillierten Nachweis der Wärmebrücken wird der energetische Verlust der Gebäudehülle wesentlich niedriger angesetzt als bei einem Verfahren mit Pauschalzuschlag. Dazu sind alle Wärmebrücken nach DIN EN ISO 10211 detailliert zu ermitteln. Zur Ermittlung der Wärmebrücken können die Ψ-Werte aus dem Wärmebrückenkatalog des Bundesverbandes Porenbeton entnommen und mit den wirksamen Längen der Wärmebrücken multipliziert werden.

 

Wärmebrücken

 

H+H Porenbeton ermöglicht die Planung besonders energieeffizienter Gebäude. Umso mehr sind Wärmebrücken in der Gebäudehülle besonders zu beachten und zu vermeiden.

Schon Standard-Ausführungen mit H+H Porenbeton unterschreiten die geforderten Referenzwerte des Beiblattes 2 deutlich.

 

Download

Wärmebrückenkatalog 2013


Wärmebrückenkatalog 2013

Quelle: Bundesverband Porenbeton