Wärmeschutz
Porenbeton ist der massive Baustoff mit der besten Wärmedämmung. H+H Deutschland stellt Porenbeton her, dessen Wärmedämmung erheblich besser ist, als in der DIN 4108 angegeben. Deshalb hat sich für unsere Kunden durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) an den Wandkonstruktionen nichts wesentliches verändert. Da dieser Baustoff in jede Richtung gleich gute Dämmeigenschaften hat, ist er die ideale Lösung bei der Planung von wärmebrückenarmen Konstruktionen. Wo andere Baustoffe aufwendige Hilfskonstruktionen erfordern, setzen unsere Kunden ganz einfach H+H Porenbeton ein.
Mauerwerk aus Porenbeton ist winddicht, wenn zumindest eine der Wandflächen verspachtelt oder verputzt wird. Bei der homogenen Struktur ändern hieran auch Installationen für Sanitär und Elektro nichts.
In letzter Zeit werden von Bauherren und Planern noch deutlich schärfere Anforderungen an den Wärmeschutz gestellt, um in den Genuss von Fördermitteln zu gelangen. Selbst die Anforderungen an das Passivhaus sind mit unseren Wandkonstruktionen problemlos zu erfüllen, weil zum einen die tragende Schale erheblich zum Wärmeschutz beiträgt und zum anderen die Anforderungen an „Wärmebrückenfreiheit“ sehr viel einfacher erfüllt werden können. Außerdem werden durch die ausgewogene Wärmespeicherfähigkeit extreme Temperaturspitzen im Sommer ausgeglichen.
Raumklima
H+H Porenbeton ist diffusionsoffen, so dass unter den üblichen mittel- und nordeuropäischen Klimabedingungen die Bauteile von der Einbaufeuchte auf die Ausgleichsfeuchte heruntertrocknen und trocken bleiben. (Eine gute Diffusionsfähigkeit ersetzt natürlich nicht eine erforderliche Wohnungslüftung.)
Die vergleichsweise hohe Wandoberflächentemperatur in der Heizphase und der sommerliche Wärmeschutz lassen Bewohner von Porenbetonhäusern immer wieder das angenehme Raumklima hervorheben.
Brandschutz
Porenbeton ist nicht brennbar. So können schon 75 mm Porenbeton die Anforderung an feuerbeständige Bauteile (F 90) erfüllen. Auch die Anforderungen an Brandwände können bereits mit mindestens 240 mm dicken Wänden aus PP4 - 0,55 mit vermörtelten Stoßfugen erfüllt werden.
Sogar Komplextrennwände sind aus diesen Steinen in einer Dicke von 365 mm auszuführen
Schallschutz
Porenbeton hat nach DIN 4109 Bbl. 1 infolge seiner inneren Materialdämpfung einen um 2 dB besseren Schallschutz als gleichschwere Bauteile aus anderen Wandbaustoffen. Im Einfamilien- und gereihten Wohnbau sind die üblichen Anforderungen an den Schallschutz problemlos zu erfüllen. Für zweischalige Haustrennwände liegen sogar Eignungsprüfungen für den erhöhten Schallschutz nach DIN 4109 Bbl. 2 vor. Bei Mehrfamilienhäusern ist der Schallschutz in jedem Einzelfall rechnerisch nachzuweisen. Einschalige Wohnungs- und Treppenhaus- Trennwände sind aus sehr schwerem Material herzustellen.
Statik
Wände aus H+H Porenbeton vereinigen die Funktionen des Wetterschutzes, des Wärmeschutzes und der Lastabtragung in idealer Weise. Grundwerte der zulässigen Druckspannung von 0,6 N/mm² (PP2) bis 2,0 N/mm² (PP8) ermöglichen eine Ausführung ohne Materialwechsel, auch bei hochbeanspruchten Sturzauflagern, Pfeilern usw..
Die in der DIN 1053 angegebenen Rechenwerte der Feuchtedehnung werden deutlich unterschritten.
Wertbeständigkeit
Porenbeton unterliegt keiner Alterung, zum Beispiel infolge UV-Einstrahlung. Er ist vor andauernder Durchfeuchtung zu schützen. Frostschäden sind bei üblichen Feuchtegehalten nicht zu erwarten.
So sind noch Gebäude aus der Anfangszeit unseres Baustoffes, aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts erhalten, die bereits mit vergleichbaren Rohstoffen hergestellt wurden. Und für die Zukunft gilt: Wer heute mit H+H Porenbeton die wärmedämmende Hülle seines Hauses ausführt, braucht weitere Verschärfungen der Wärmeschutzvorschriften nicht zu fürchten. So bieten die vier Wände auch noch den späteren Erben nach vielen Jahren der Nutzung eine gute Basis für eine Anpassung der Bausubstanz an veränderte Wohnansprüche.
Verarbeitungsvorteile
Sämtliche Produkte von H+H sind in ihrem Anwendungsbereich besonders einfach zu be- und verarbeiten. Die Verarbeitung mit Dünnbettmörtel, das einfache maßgenaue Zuschneiden von Passstücken, aber auch die professionelle Versetztechnik der Multielemente sind jeweils Teilschritte zu sehr günstigen Verarbeitungszeiten, wie sie vom Institut für Zeittechnik ermittelt wurden. Gleichzeitig sichert die einfache Verarbeitung eine hohe Ausführungsqualität.